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Regionales Naturreservat: La Massonne

Landes ,  Ebene Um La Gripperie-Saint-Symphorien
  • Das Naturschutzgebiet befindet sich auf einer ehemaligen Meeresbucht, die seit der Antike von Menschenhand für die Nutzung von Salzgärten geformt wurde. Die Sümpfe wurden im 17. und 18. Jahrhundert durch ein dichtes Netz von Kanälen und Gräben entwässert, um Platz für die Pflege der Feuchtwiesen durch Rinderbeweidung zu schaffen. Sie beherbergen heute eine große Vielfalt an Feuchtgebietspflanzen, die heute selten geworden sind. Die ärmeren Böden im südlichen Teil des Schutzgebiets werden von...
    Das Naturschutzgebiet befindet sich auf einer ehemaligen Meeresbucht, die seit der Antike von Menschenhand für die Nutzung von Salzgärten geformt wurde. Die Sümpfe wurden im 17. und 18. Jahrhundert durch ein dichtes Netz von Kanälen und Gräben entwässert, um Platz für die Pflege der Feuchtwiesen durch Rinderbeweidung zu schaffen. Sie beherbergen heute eine große Vielfalt an Feuchtgebietspflanzen, die heute selten geworden sind. Die ärmeren Böden im südlichen Teil des Schutzgebiets werden von Heidelandschaften eingenommen. Diese außergewöhnlichen Lebensräume sind Zufluchtsorte für zahlreiche patrimoniale Arten wie die Klappergrasmücke, den Lungenenzian und das Seggenrohrsänger. Es gibt auch sehr unterschiedliche Aufforstungen, die von der Bodenbeschaffenheit und dem Wasserhaushalt innerhalb des Reservats abhängen. Sie bestehen aus Erlen und Eschen in feuchten Umgebungen und entwickeln sich auf trockeneren Böden bis hin zu Eichenwäldern. Auf den Wiesen an den trockenen, sandigen Hängen des Naturschutzgebiets entwickelt sich eine mesophile Flora, die ein bevorzugter Ort für die Eiablage der Europäischen Sumpfschildkröte ist. Die Flora zählt 600 erfasste Pflanzenarten, darunter 28 Arten, die zum Naturerbe gehören. Sie beherbergt zahlreiche Arten, die in Poitou-Charentes selten sind, wie die Sibirische Schwertlilie.
    Auch die Fauna ist bemerkenswert. So gibt es beispielsweise 27 Libellenarten, 32 Schmetterlingsarten und 12 Insektenarten von patrimonialem Interesse wie der Schachbrettfalter und der Alpenbock. Der Europäische Fischotter ist hier ebenso anzutreffen wie 81 % der in der Charente-Maritime registrierten Chiroptera-Arten.
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