Renaud Garcia-Fons

Konzert : Renaud Garcia-Fons

Freizeit und Unterhaltung ,  Konzert ,  Gesang/Lieder ,  Jazz und Blues Um Rochefort
  • Mit Blue Maqam stellt der unangefochtene Meister des Kontrabasses Renaud Garcia-Fons die Stimme erstmals ins Herz seines musikalischen Universums. Gemeinsam mit seiner Tochter Solea webt er einen Dialog zwischen Jazz, mediterranen und orientalischen Traditionen. Acht Sprachen, feine Klangfarben und grenzlose Musik bilden ein Konzert tiefer Menschlichkeit.

    Mit einer vierzigjährigen Karriere und mehr als zwanzig Aufnahmen als Bandleader hat sich Renaud Garcia-Fons seit langem als einer der...
    Mit Blue Maqam stellt der unangefochtene Meister des Kontrabasses Renaud Garcia-Fons die Stimme erstmals ins Herz seines musikalischen Universums. Gemeinsam mit seiner Tochter Solea webt er einen Dialog zwischen Jazz, mediterranen und orientalischen Traditionen. Acht Sprachen, feine Klangfarben und grenzlose Musik bilden ein Konzert tiefer Menschlichkeit.

    Mit einer vierzigjährigen Karriere und mehr als zwanzig Aufnahmen als Bandleader hat sich Renaud Garcia-Fons seit langem als einer der einflussreichsten französischen Kontrabassisten etabliert. Als Vorläufer des Dialogs zwischen Jazz und Weltmusik in den neunziger Jahren hat er neben Dhafer Youssef, Cheb Mami und Angélique Ionatos stets Melodien in seine freien Kompositionen eingeflosst, die von einem Hauch von anderswo durchdrungen sind. Die Ausdruckskraft seines Spiels geht über das übliche Register seines Instruments hinaus, das speziell entworfen und mit einer fünften Saite in den hohen Tönen ausgestattet ist. Eine unerwartete Orchesterwelt entsteht unter seinen agilen und schelmischen Fingern. Selten sind die Projekte, in denen er sein Universum für den Gesang öffnet.
    Mit Blue Maqam macht er eine Ausnahme, indem er seine Tochter Solea einlädt, die ihre sonnige Persönlichkeit und charmante Stimme in die Kompositionen ihres Vaters einfließt. Um sie herum weben die kristallinen Klingen von Stéphan Caraccis Vibraphon und Jean-Luc Di Frayas schimmernde Percussionen eine perfekte Kulisse für dieses originelle Repertoire, gesungen in acht Sprachen und wie Haikus geschrieben, hier mit einem seltenen Text von Jacques Prévert bereichert und dort mit einem Flug des Sufi-Dichters Rûmî.
    Zwischen östlichen und westlichen Traditionen, mediterranen Melodien, Jazzimprovisation und Verfeinerung der Klangfarbe zeichnen der Bogenmeister und seine Komplizen einen musikalisch grenzlosen Raum, in dem Virtuosität hinter Emotionen verblasst. Eine intensiv lebendige Musik.
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