Im Jahr 1872 erwarb die Kongregation der Kleinen Schwestern der Armen ein bemerkenswertes Gebäude im Vorort, in dem zuvor ein Kasino untergebracht war. Sie richtete dort ein Hospiz „zur Linderung der Not alter und unheilbar kranker armer Menschen“ ein, bevor sie 1889 eine Kapelle errichten ließ. Die Gebäude wurden 1948 an die Stadt verkauft und beherbergten anschließend die karitativen Einrichtungen des Malteserordens sowie später ein Spezialpflegeheim (MAS). Die mit Schiefer gedeckten alten...
Im Jahr 1872 erwarb die Kongregation der Kleinen Schwestern der Armen ein bemerkenswertes Gebäude im Vorort, in dem zuvor ein Kasino untergebracht war. Sie richtete dort ein Hospiz „zur Linderung der Not alter und unheilbar kranker armer Menschen“ ein, bevor sie 1889 eine Kapelle errichten ließ. Die Gebäude wurden 1948 an die Stadt verkauft und beherbergten anschließend die karitativen Einrichtungen des Malteserordens sowie später ein Spezialpflegeheim (MAS). Die mit Schiefer gedeckten alten Gebäude prägen noch immer maßgeblich das Stadtbild des Vororts, das ansonsten aus einer Reihe niedriger Häuser besteht.
Entdecken Sie diesen Komplex, der in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre durch weitere Gebäude ergänzt wurde, in denen ein gerontologisches Zentrum untergebracht ist, sowie den umfassenden Sanierungsplan, der vorsieht, dort Wohnungen für Militärangehörige, eine Seniorenresidenz und Gemeinschaftswohnungen einzurichten. Eine Umnutzung, die einen zeitgenössischen architektonischen Eingriff erfordert, dabei jedoch das kulturelle Erbe des 19. und 20. Jahrhunderts bestmöglich bewahrt.
In Anwesenheit von Eric Gelebart und/oder Vladimir Manent für die Société Acapace, Mouktar Ferroudj, Projektarchitekt des Büros GMAA, Maud Marro, Direktorin der Jardins d’Arcadie, sowie Régis Seuwin, Florence Dubois und Frédéric Chassebœuf für die Stadt Rochefort.