Was, wenn ein Besuch in den hohen Norden auch bedeutete, sich selbst zu treffen? Frei inspiriert von Jack Londons berühmtem Abenteuerroman erfinden Nicolas Bonneau und Fanny Chériaux eine lebendige Fiktion neu, in der Theater, Musik und Bilder uns ins Herz eines Abenteuers führen, das ebenso spektakulär wie intim ist.
Locker basierend auf Jack Londons Meisterwerk ist The Call of the Wild weit mehr als nur eine Adaption: Es ist eine sensible und zeitgenössische Neuerfindung, bei der die...
Was, wenn ein Besuch in den hohen Norden auch bedeutete, sich selbst zu treffen? Frei inspiriert von Jack Londons berühmtem Abenteuerroman erfinden Nicolas Bonneau und Fanny Chériaux eine lebendige Fiktion neu, in der Theater, Musik und Bilder uns ins Herz eines Abenteuers führen, das ebenso spektakulär wie intim ist.
Locker basierend auf Jack Londons Meisterwerk ist The Call of the Wild weit mehr als nur eine Adaption: Es ist eine sensible und zeitgenössische Neuerfindung, bei der die Abenteuergeschichte zur Suche nach Identität wird.
Nach dem Erfolg ihrer vorherigen musikalischen Geschichte Monte-Cristo, Nicolas Bonneau und Fanny Chériaux bringen dieses wilde Epos auf die Bühne, zwischen Theater, Musik und visueller Kreation. Buck, ein robuster Haushund, wird brutal aus seinem friedlichen Leben gerissen, entführt und zur Zeit des Goldrausches als Schlittenhund verkauft. In die eisige Unermesslichkeit des Yukon projiziert, entdeckt er eine Welt, die von Gewalt beherrscht wird, in der nur das Gesetz von Keulen und Fangzähnen herrscht. Um zu überleben, muss er den tief in ihm vergrabenen Instinkt wecken.
Auf der Bühne entfaltet sich die Geschichte in einem immersiven Universum. Nicolas Bonneaus Erzählung, Fanny Chériaux' Originalkompositionen zwischen Ahnenliedern, Volksliedern und Nordflügen, kombiniert mit Live-Bildern von Alexandre Machefel, bilden ein sinnliches Erlebnis von großer Kraft. Die Szenografie schafft einen Dialog zwischen den weiten offenen Räumen des Fernen Nordens und Bucks inneren Landschaften und verleiht diesem Abenteuer eine zutiefst menschliche Resonanz. Durch diese Tierfabel entsteht unsere eigene Beziehung zur Freiheit, zum Lebenden, zur Solidarität und zum wilden Teil, der uns bewohnt. Eine poetische, musikalische und visuelle Reise, so spektakulär wie bewegend, die sie ab dem zehnten Lebensjahr mit der Familie teilen kann.