Ob zu sichtbar oder unsichtbar gemacht, erotisiert, zensiert, beurteilt – sie verkörpern eine ständige Spannung zwischen Freiheit und Zwang.
SEINS bewegt sich in diesem Spannungsfeld.
Die Ausstellung schlägt vor, sich dieses Körperteil, das allzu oft vom Blick vereinnahmt wird, wieder anzueignen, um es zu einem Raum der Emanzipation zu machen.
Die Brust wird hier zur Materie, zum Symbol und zum Manifest – ein Ort, an dem sich das Intime, das Politische und das Soziale miteinander verflechten.