François Sagnes, geboren 1952, unterrichtete Bildende Kunst, Zeichnen und Fotografie. Seit 1977 widmet er sich einer persönlichen fotografischen Arbeit, die sich um zwei parallele Themenbereiche dreht.
Eine erste Reihe mit dem Titel „Seuils” (Schwellen) umfasst Serien, die sich mit der Konfrontation mit rohem Mineralgestein, Schwere und Licht in den Steinbrüchen von Carrara (weißer Marmor), Belgien (grauer Stein) und Burgund (Kalkstein) befassen.
Eine zweite Reihe widmet sich Orten, an...
François Sagnes, geboren 1952, unterrichtete Bildende Kunst, Zeichnen und Fotografie. Seit 1977 widmet er sich einer persönlichen fotografischen Arbeit, die sich um zwei parallele Themenbereiche dreht.
Eine erste Reihe mit dem Titel „Seuils” (Schwellen) umfasst Serien, die sich mit der Konfrontation mit rohem Mineralgestein, Schwere und Licht in den Steinbrüchen von Carrara (weißer Marmor), Belgien (grauer Stein) und Burgund (Kalkstein) befassen.
Eine zweite Reihe widmet sich Orten, an denen Stein und Skulpturen die Landschaft prägen, wie Ägypten, die Osterinsel, Petra oder der Garten von Bomarzo in Italien. Der Fotograf lenkt den Blick auf die Skulpturen, um diesen Orten ihre Einzigartigkeit zurückzugeben.
Die Werke von François Sagnes sind in zahlreichen großen öffentlichen Sammlungen in Frankreich und Europa vertreten.
Als Gast des Musée Hèbre in Rochefort präsentiert dieser reisende Fotograf eine Auswahl von über hundert seiner weltweit aufgenommenen Bilder.
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Vom 23. Juni bis zum 20. September 2026 zeigt das Musée Hèbre mit Unterstützung von Rosalie Varda eine außergewöhnliche Sammlung von Aquarellen und Werken des Künstlers, Kleider aus dem Film von Jacques Demy, die von der Cinémathèque ausgeliehen wurden, sowie Archivmaterial von Jacques Demy.
Von der Zeichnung bis zur Skulptur, von der Installation bis zur Fotografie und vom Schreiben bis zur Performance hat Jean-Michel Othoniel seit Ende der 1980er Jahre ein Universum mit vielfältigen Facetten geschaffen. Nachdem er zunächst Materialien mit reversiblen Eigenschaften wie Schwefel oder Wachs erforschte, arbeitet er seit 1993 mit Glas. Seine Werke nehmen heute eine architektonische Dimension an und finden im Rahmen öffentlicher oder privater Aufträge weltweit gerne ihren Platz in Gärten, öffentlichen Räumen oder historischen Stätten.
Im Jahr 2004 besuchte er das Maison de Pierre Loti, insbesondere einen seiner geheimen Räume: das „Petit musée“. Der junge Julien Viaud, der später zu Pierre Loti wurde, versteckte hier seine Kinderschätze. Jean-Michel Othoniel entdeckt dort ein kleines Theater, dessen Kulissen und Figuren vollständig von Julien erdacht und gezeichnet wurden. Winzige Papierfiguren, Schnurstücke, Kirschkerne oder Perlen bilden die Schauspielertruppe dieses Theaters. Pierre Loti wollte ursprünglich die Szenen aus Perraults Märchen „Peau d’âne“ nachspielen. Die Schachtel mit den Figuren trägt die Aufschrift „Vielleicht wird eines Tages jemand mein kleines Theater wieder inszenieren“.
Beeindruckt von dieser kindlichen und zauberhaften Welt, schlägt Jean-Michel Othoniel vor, das kleine Theater „Peau d’âne“ in Rochefort wieder zum Leben zu erwecken.
Die Stadt Rochefort ist auch die Stadt von Jacques Demy, der dort 1966 seinen Film „Die Fräulein von Rochefort“ drehte; 1970 drehte er „Peau d’âne“, den ersten Film, den Jean-Michel Othoniel als Kind im Kino sah und der ihn tief prägte. Auch Jacques Demy hatte sein „Petit Théâtre“...
Pierre Loti, Jacques Demy, Jean-Michel Othoniel. Drei Künstler, die sich vom Märchen „Peau d’âne“ inspirieren ließen, drei Künstler, deren Welten wie dieses Märchen Wunder und Monster miteinander vermischen.