Stefan Kinsman, Virtuose des Cyr-Rads, ob aus Holz oder Metall, bietet diesem Zirkusapparat eine Tributshow, die über eine bloße körperliche Darbietung hinausgeht. In einer feinen Atmosphäre setzt er seine Erkundung eines zutiefst menschlichen Zirkus fort, in dem die Virtuosität hinter Emotionen verblasst. Alles ist göttlich weich.
Stefan Kinsman, Virtuose des Cyr-Rads, ob aus Holz oder Metall, bietet diesem Zirkusapparat eine Tributshow, die über eine einfache physische Darbietung...
Stefan Kinsman, Virtuose des Cyr-Rads, ob aus Holz oder Metall, bietet diesem Zirkusapparat eine Tributshow, die über eine bloße körperliche Darbietung hinausgeht. In einer feinen Atmosphäre setzt er seine Erkundung eines zutiefst menschlichen Zirkus fort, in dem die Virtuosität hinter Emotionen verblasst. Alles ist göttlich weich.
Stefan Kinsman, Virtuose des Cyr-Rads, ob aus Holz oder Metall, bietet diesem Zirkusapparat eine Tributshow, die über eine einfache physische Darbietung hinausgeht. In einer verfeinerten Atmosphäre setzt er seine Erkundung eines zutiefst menschlichen Zirkus fort, in dem Virtuosität hinter der Ästhetik der auf der Bühne erzeugten Bilder verblasst. Alles ist göttlich weich.
Stefan Kinsman wurde in der Schweiz geboren, wuchs in Costa Rica auf und arbeitete zunächst mit mehreren Zirkustrupps in Mittelamerika als Jongleur und Akrobat zusammen, bevor er am CNAC in Châlons-en-Champagne ausgebildet wurde. Nach der Zusammenarbeit mit Mathurin Bolze und Jérôme Thomas setzte Stefan Kinsman seinen künstlerischen Weg als Solokünstler in Richtung eines Zirkus mit einer stets geformten theatralischen Dramaturgie fort.
In Ode to Softness dialogieren Körper und Material in einer zarten, eleganten Choreografie, in der jede Bewegung scheinbar die Gesetze des Gleichgewichts herausfordert, um die Zerbrechlichkeit unseres Zustands besser zu offenbaren. Mehr als ein Apparat wird das Cyr-Rad zu einem Partner, einer Landschaft, einem Horizont. Stefan Kinsman lässt uns sogar die technische Fertigkeit vergessen, die nötig ist, um das Accessoire in Bewegung zu setzen, und macht die Weichheit zum zentralen Punkt der Komposition dieser Kreation. Das Licht schwindet, Stille legt sich ein, das Publikum ist dem Künstler so nah wie möglich. Dies ist der Beginn einer sensiblen, tief intimen Reise, bei der die Sinne geweckt werden. Zwischen Schwebe, Schwerkraft und Schwerelosigkeit vermittelt die Show ein sinnliches Erlebnis, das ebenso berührt wie fasziniert.